Sebastian Grundhöfer

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Warum 'Senior Engineer' im Jahr 2026 etwas anderes bedeutet als 2022

Eine Beobachtung, wie sich die Senior-Rolle verschoben hat — und welche Tätigkeiten den Unterschied tatsächlich machen, jetzt wo Werkzeuge mehr übernehmen.


Diese Notiz ist noch in Arbeit. Eine ausgearbeitete Fassung folgt in den kommenden Wochen.

Die Rolle hat sich nicht laut verändert. Sie ist nicht durch eine neue Stellenbezeichnung ersetzt worden, kein HR-Memo hat ihre Definition überarbeitet. Aber wer heute “Senior Engineer” hört, meint damit etwas deutlich anderes als vor drei oder vier Jahren — auch wenn die meisten, die diesen Titel führen oder einstellen, das vermutlich noch nicht so klar ausgesprochen hätten.

Die Verschiebung geht in eine Richtung, die zuerst weniger spektakulär wirkt als sie ist. Das, was 2022 noch eine selbstverständliche Senior-Tätigkeit war — eine Funktion sauber zu schreiben, eine Abstraktion zu wählen, ein Refactoring durchzuziehen — kann inzwischen jeder Engineer auf jeder Erfahrungsstufe in einer überraschend brauchbaren Qualität durch ein Werkzeug erledigen lassen. Was bleibt, ist nicht weniger Arbeit, aber eine andere.

Drei Linien, die ich ausarbeite:

  • Welche Tätigkeiten lassen sich nicht delegieren? — und warum sind das exakt diejenigen, an denen sich Erfahrung zeigt.
  • Was bedeutet “Urteilsfähigkeit” in einem Umfeld, in dem das eigene Urteil ständig mit dem eines Modells abgeglichen wird?
  • Wie verändert sich die Lernkurve für Engineers, die heute anfangen — und welche Verantwortung trägt eine Senior-Rolle dafür, wenn die klassischen Etappen wegfallen?

Die ausgearbeitete Fassung folgt.